
Guillaume Gallienne
Filmografie
Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ – seit Guillaume zurückdenken kann, werden er und seine Brüder mit diesen Worten von der Mutter zum Essen gerufen. Guillaume ist anders als die beiden älteren Söhne der Familie. Sehr zum Missfallen des Vaters interessiert er sich nicht für Sport und andere Jungsdinge. Guillaume ist auf Maman fixiert, die er über alles verehrt und der er jeden Wunsch erfüllen möchte. Und nach zwei Söhnen hätte sie doch so gern ein Mädchen gehabt! Also passt Guillaume die Realität immer mehr ihren Wunschvorstellungen an und schlüpft in die Rolle der Tochter, die Maman nie hatte ... Doch nach einigen Umwegen kommt auch für den heranwachsenden Guillaume die Frage: Wer oder was bin ich eigentlich? Wen darf, wen kann ich lieben? Bin ich schwul, wie Maman glaubt, oder was?
Bombenhagel, Weltraumgefechte, Kampfeinlagen à la "Matrix": In seinen Traumwelten ist Gustave Klopp unangefochtener Held. Nur dumm, dass er dank seiner Schlafkrankheit im richtigen Leben nichts auf die Reihe kriegt. Bis er seine Träume in Comicform bringt und sich plötzlich von Feinden umzingelt sieht. Denn nicht nur ein durchgeknallter Therapeut, ein irrer Verleger und ein mörderisches Eiskunstlaufpaar sind hinter dem "Träumer" her, auch Gattin Paméla scheint sich ganz plötzlich mit Karate-Kumpel Lenny Bar gegen das Zeichentalent verschworen zu haben. Hilfe im aberwitzigen Geschehen ist da nur noch von einem zu erwarten: Jean-Claude van Damme!

Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Drama Coming-of-Age-Drama2003•1h 31min
Frankreich
Regie: François Dupeyron
Der junge Jude Momo lebt Ende der 50er Jahre mit seinem depressiven Vater im jüdischen Viertel von Paris. Weil die Mutter sie verlassen hat, besorgt der ernste Momo den Haushalt und gönnt sich mit Besuchen bei den Prostituierten seines Viertels den einzigen Ausbruch aus dem Alltagstrott. Als Momos Vater Selbstmord begeht, ist Momo plötzlich ganz auf sich allein gestellt. Er hat nur einen Freund — einen einzigen — und das ist Monsieur Ibrahim der Lebensmittelhändler aus der Rue Bleue. Aber die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen: Denn die Rue Bleue ist nicht blau, Monsieur Ibrahim ist kein Araber und das Leben ist nicht zwangsläufig ein Trauerspiel …




