
Lesley Manville
Filmografie

Mr. Turner - Meister des Lichts
Historie Drama Biografische Geschichte Historisches Drama2014•2h 30min
Frankreich, Deutschland
Regie: Mike Leigh
Der Maler William Turner führt um das Jahr 1825 ein bewegtes Leben: Neben seiner Kunst der Landschaftsmalerei widmet er sich Reisen, Bordellbesuchen und Zusammenkünften mit dem Landadel. Der Künstler kostet seine Freiheiten aus, an der Londoner Royal Academy of Arts tritt er sehr großspurig auf. Er ist alles andere als diplomatisch und mit seinem eigenwilligen Verhalten stößt Turner so manches Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft vor den Kopf. Und auch im Privatleben ist der Umgang mit dem kauzigen Maler überaus schwierig. Er teilt die Wohnung mit seinem Vater William und seiner Haushälterin Hannah Danby, deren innige Zuneigung er schamlos ausnutzt. Als der Vater schließlich stirbt, gerät William Jr. in eine tiefe künstlerische und persönliche Krise.

Maleficent - Die dunkle Fee
Fantasy Abenteuer Action Familie Liebesfilm2014•1h 37min
Vereinigte Staaten
Regie: Robert Stromberg
Einst war die Hexe Malefiz eine schöne, warmherzige Frau, die in einem friedvollen Waldkönigreich lebte. Doch dann eroberte eine Armee ihr geliebtes Heimatland. Sie versuchte dieses um jeden Preis zu verteidigen, wurde dann jedoch von einem ihrer engsten Vertrauten verraten. Sie verlor demnach nicht nur ihr Heimatland an die Besatzer, sondern auch ihre Warmherzigkeit, als ihr Herz langsam zu Stein wurde. Viele Jahre später wird der Eroberer durch einen neuen Herrscher abgelöst. Malefiz sieht die Chance gekommen, ihre Heimat dessen Fängen zu entreißen und zieht gegen den neuen Herrscher zu Felde. Nachdem dieser Schachzug misslingt, belegt sie die Tochter des Herrschers Aurora mit einem Fluch. Als dieses heranwächst, erkennt Malefiz jedoch die Bedeutung Auroras - für ihr Heimatland und für sich selbst.

Ein Abenteuer in Raum und Zeit
Drama Showbusiness-Drama2013•1h 23min
Vereinigtes Königreich
Regie: Terry McDonough
Eine auf Tatsachen basierende Nacherzählung über die Anfänge der SF-Serie "Dr. Who": Im Jahr 1963 muß der BBC-Verantwortliche Sydney Newman eine Programmlücke am Samstag Nachmittag zwischen jugendfreundliche Musiksendungen füllen und plant eine Science-Fiction-Serie mit Zeitreisen und lehrreichen Untertönen. Tatsächlich bekommt er die Genehmigung, wenn auch unter der Auflage, keine typische Monstershow daraus zu machen. Er vergibt, noch ganz gegen den Trend der Zeit die Produzentenvollmacht an eine Frau: Verity Lambert. Unter ihren und den Händen des jungen Regisseurs Waris Hussein nimmt die Serie um den gewollten "Doktor" langsam Gestalt an.

Romeo und Julia
Liebesfilm Drama Leidenschaftliche Romanze Tragisches Drama2013•1h 58min
Vereinigte Staaten, Italien
Regie: Carlo Carlei
Romeo Montague und Julia Capulet verlieben sich und wollen heiraten – auch gegen den Widerstand ihrer seit Generationen verfeindeten Familien. Shakespeare meets „Game of Thrones“: Bildgewaltige und actionreiche Neufassung der zeitlosen Liebestragödie.

Another Year
Drama Komödie Beziehungsdrama Ensemble-Komödie2010•2h 9min
Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten
Regie: Mike Leigh
Um die Liebeswirren des Zweiten Frühlings geht es in Another Year von Mike Leigh. Mary ist eine Frau in den Vierzigern, die nach einer verkorksten ersten Ehe endlich den Mann fürs Leben sucht. In der Zwischenzeit ist sie ständig zu Besuch bei Gerri und Tom die seit Jahrzehnten glücklich miteinander verheiratet sind. Tom versucht Mary mit seinem alten Jugendfreund Ken zu verkuppeln, aber Mary hat fatalerweise ein Auge auf Gerris und Toms Sohn Joe geworfen. Als dieser eines Tages mit einer Freundin auftaucht, reagiert Mary sehr ungehalten, was die Freundschaft zu Gerri und Tom stark strapaziert.

Womb
Liebesfilm Science Fiction Dunkle Romanze Biotech-/Genetik-Sci-Fi2010•1h 51min
Deutschland, Frankreich
Regie: Benedek Fliegauf
Rebecca trifft ihren seit Längerem nicht mehr gesehenen Kindheitsfreund Thomas wieder und verliebt sich in ihn. Doch bevor ihr Glück weiter wachsen kann, verliert sie ihn auch schon wieder bei einem tödlichen Unfall. Sie will sich mit der Grausamkeit des Schicksals nicht abfinden und fasst gegen den Willen ihrer Eltern einen unfassbaren Entschluss. Mithilfe neuester Technik lässt sie Thomas klonen und trägt das Kind aus. Zu dem heranwachsenden Jungen entwickelt Rebecca eine zusehends inzestuöse Beziehung, lässt ihn über seine Herkunft aber im Unklaren.
London in den 50er Jahren: Die selbstlose Putz- und Hausfrau Vera Drake (Imelda Staunton) lebt mit ihrem Mann Stan (Phil Davis) und ihren zwei erwachsenen Kindern in einer kleinen Wohnung in einem Arbeiterviertel. Neben ihrem Beruf kümmert sie sich zusätzlich noch aufopferungsvoll um ihre Mutter und einen kranken Nachbarn. Obwohl die Familie nicht viel Geld hat und ein recht bescheidenes Leben führt, ist Vera jedoch durch und durch glücklich. Allerdings verheimlicht sie ihrer Familie, dass sie seit Jahren illegale Abtreibungen bei ungewollt schwangeren Frauen durchführt, um diesen zu helfen. Als es bei einer dieser Abtreibungen zu Komplikationen kommt und die Frau ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, wird Vera von der Polizei verhaftet und vor Gericht gestellt
Der Taxifahrer Phil und seine Frau Penny, Kassiererin im Supermarkt, leben ein bedauernswertes Leben mit ihren zwei übergewichtigen, teils aggressiven, teils in sich gekehrten Kindern in einer Hochhaussiedlung und Vorort von London. Ihr Alltag ist geprägt von Frust, unausgesprochenen Gefühlen, Wünschen und Sehnsüchten. Jeder lebt sein trauriges Leben vor sich hin. Zu sagen haben sie sich nichts mehr. Auch das Leben ihrer Freunde, ebenfalls wohnhaft in der Siedlung, verläuft nicht großartig anders. Pennys Freundin Carol ist arbeitslose Alkoholikerin und Maureen, alleinerziehende Mutter, lebt mit ihrer Teenager-Tochter zusammen, welche von ihrem gewalttätigen Freund verlassen wird, nachdem sie ihm gesteht, dass sie schwanger ist. Ein trauriger Schicksalsschlag, lässt Pennys Familie wieder zusammen kommen. Eine lang angestaute und fällige Aussprache zwischen Penny und Phil gibt Hoffnung auf eine bessere und gemeinsame Zukunft.
Im 19.Jahrhunderts sind William Gilbert und Arthur Sullivan die Stars der komischen Operette im ganzen viktorianischen Königreich. Doch 1884 startet ihr gemeinsames Stück "Prinzessin Ida" zwar mit Publikumserfolg, aber ohne berauschende Kritiken. Für Sullivan, den Komponisten, der Beweis seiner Vermutung, dass er musikalisch auf der Stelle tritt, weil er stets nach Gilberts immer nach demselben Schema aufgebauten märchenhaften Stücken arbeiten muß. Während Sullivan für ein Jahr nach Europa geht, versucht sich Gilbert an einem neuen Stück, doch sein Libretto wird abgelehnt. Erst als Mrs.Gilbert, die sonst von ihrem Mann ignoriert wird, ihn in eine Japan-Ausstellung schleppt, fühlt Gilbert den Hauch der Inspiration.Und auch Sullivan, der auf seinem Weg zu einer ernsthaften großen Oper oder Sinfonie noch nicht recht weitergekommen ist, läßt sich anstecken. Bald stecken sie voll in den Proben zu ihrem zumindest von der Inszenierung realistischsten Stück: "The Mikado"...



