
Fabrizio Rongione
Filmografie
Frankreich, 1963. Anne ist eine begabte Literaturstudentin, die eine vielversprechende Zukunft vor sich hat. Als sie schwanger wird, sieht sie ihre Chancen schwinden, ihr Studium zu beenden und sich aus den Zwängen ihrer sozialen Herkunft befreien zu können. Die Wochen verstreichen, die Abschlussklausuren stehen an. Anne entscheidet, ganz auf sich allein gestellt, zu handeln, auch wenn sie dabei riskiert, ins Gefängnis zu kommen. DAS EREIGNIS von Regisseurin Audrey Diwan lief 2021 im Wettbewerb der 78. Internationalen Filmfestspiele von Venedig und wurde mit dem Hauptpreis als „Bester Film“ mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Ein cineastisches Plädoyer für Aufklärung und weibliche Selbstbestimmung!

Die unglaubliche Geschichte der Roseninsel
Komödie Abenteuer Satire Seeabenteuer2020•2h
Italien
Regie: Sydney Sibilia
Dies ist die wahre Geschichte von Giorgio Rosa und der Mikronation, die er zur Verwirklichung der Ziele einer ganzen Generation 1968 vor der Küste Riminis gründete.

The First King - Romulus & Remus
Historie Drama Historisches Ereignis Tragisches Drama2019•2h 3min
Belgien, Italien
Regie: Matteo Rovere
Die Brüder Romulus und Remus führen ein einfaches und friedliches Leben als Schafhirten an den Ufern des Tibers, bis ihnen die Götter eines Tages nicht mehr gewogen zu sein scheinen. Die Geschwister werden von einer riesigen Flutwelle überrascht und von der Strömung mitgerissen. Fernab ihrer Heimat gelingt es den geschwächten Männern sich an Land zu retten, wo sie jedoch von Kriegern der Stadt Alba Longa aufgegriffen und als Gladiatoren versklavt werden. Doch den Brüdern gelingt es, sich und ihre Mitgefangenen zu befreien. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern beschließen Romulus und Remus, getrieben von der Hoffnung auf Freiheit, eine neue und sichere Stadt zu errichten. Aber nur einem der Brüder ist die Herrschaft über das neue Reich bestimmt, das als eines der größten Imperien in die Geschichte eingehen wird.

Zwei Tage, eine Nacht
Drama Berufsdrama2014•1h 35min
Belgien, Frankreich
Regie: Jean-Pierre Dardenne
Für Sandra steht ihr Job in einer kleinen Firma auf dem Spiel: Es gab eine Abstimmung, bei der sich die Mitarbeiter entscheiden mussten, ob sie für den Erhalt von Sandras Job auf ihre jährliche Bonuszahlung verzichten oder nicht. Das erste Votum fiel zu Ungunsten der Familienmutter aus, aber die Geschäftsführung erklärt sich bereit, die Abstimmung wiederholen zu lassen. Nun bleibt ihr ein Wochenende Zeit, ihre Kollegen davon zu überzeugen, auf die Prämie von 1000 Euro zu verzichten: Sandra sucht das Gespräch mit jedem einzelnen von ihnen. Die meisten stecken allerdings selbst in einem Dilemma, sind sie doch auf die Zahlung angewiesen, um ihre Mieten zu zahlen und die Kinder zur Schule zu schicken. Wird die junge Frau es mit der Unterstützung ihres Ehemanns Manu noch schaffen, einen Umschwung herbeizuführen und damit ihre Existenz zu sichern?
Juli 2001: Das G8-Gipfeltreffen in Genua wird wie immer von massiven Protesten und gewaltsamen Konfrontationen zwischen Polizei und Globalisierungskritikern begleitet. Kurz nach Mitternacht stürmt die Polizei die Diaz-Pascoli-Schule, in der das Sozial-Forum für Journalisten eingerichtet ist, und schlägt mit immenser Brutalität über zwei Stunden auf die jungen Menschen ein. Am Ende hat ein Mensch sein Leben verloren und Hunderte sind schwer verletzt…
Der zwölfjährige Cyril hat nur einen Wunsch: Seinen Vater wiederzufinden, der ihn auf unbestimmte Zeit in einem Kinderheim untergebracht hat. Doch der Vater ist aus seiner Wohnung ausgezogen und meldet sich nicht mehr bei ihm. Bei seiner verzweifelten Suche trifft er auf Samantha, der Besitzern eines Friseursalons, die sich bereit erklärt, ihn an den Wochenenden bei sich aufzunehmen. Zunächst ist Cyril allerdings kaum in der Lage, die Liebe zu erkennen, die Samantha ihm entgegenbringt und ihre Gutmütigkeit muss manche schwere Probe bestehen. Dabei ist es doch gerade diese Liebe, die Cyril am nötigsten hat, um seinen Zorn zu besänftigen.
Frisch aus der Klinik entlassen läuft Sonia mit ihrem Neugeborenen im Arm durch die Straßen einer trostlosen Industriestadt. Sie ist auf der Suche nach Bruno, dem Vater des Kindes. Ihre Wohnung hat er untervermietet und Anrufe auf seinem Handy bleiben unbeantwortet. Als Sonia Bruno endlich findet und ihn mit seinem Sohn konfrontiert, zeigt sich der jugendliche Kleinkriminelle und Überlebenskünstler zunächst wenig beeindruckt. Sein mangelndes Verantwortungsgefühl führt sogar dazu, dass er scheinbar völlig ungerührt und kopflos das Kind heimlich für 5000 Euro an einen anonymen Kinderhändler verkauft. Als Sonia erfährt, was geschehen ist, bricht sie zusammen. Erst jetzt beginnt Bruno die Abscheulichkeit seiner Tat zu begreifen. Er spürt erstmals sein Gewissen und setzt alles daran, seinen Sohn zurück zu bekommen.
Ein Vorort einer kleinen belgischen Stadt. Rosetta lebt mit ihrer alkoholabhängigen Mutter in einer Wohnwagensiedlung. Nichts will sie mehr, als einer geregelten Arbeit nachzugehen. Sei es als Fabrikarbeiterin, als Verkäuferin, egal was. Aber nichts ist schwerer als das. Ein Job, eine Arbeit, das ist Rosettas einzige Perspektive, um aus dem trostlosen Leben mit ihrer alkoholkranken Mutter, eingepfercht in einen Wohnwagen, zu entfliehen.





